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Soziale Skulptur | Kulturen in Erscheinung

Am Auroville Institute of Applied Technologies (AIAT) steht globale Kompetenz auf dem Unterrichtsplan. Diese Fähigkeit ist ebenso Bestandteil des modernen Berufslebens wie der Einsatz von Kreativität. AIAT lädt regelmäßig Berater und Change-Macher aus der ganzen Welt ein, um das Bewusstsein der Schüler zu schärfen. Seit 2009 besuchen kreative Teams im Rahmen der deutschen UNESCO-Partnerschule KLA-Bremerhaven die Schüler*innen, um neue Techniken auszuprobieren, kulturelle Perspektiven und Werte zu finden und Wege zu finden, sich durch Kunst auszudrücken.
Während der Projektwoche 2011 wurden die regulären Unterrichtsstunden abgesagt und die Schüler*innen entsprechend ihren Interessen und Stärken in verschiedene Workshops eingeteilt. Dabei war der Aspekt der freiwilligen Teilnahme wichtig. Gemeinsam mit den Gastkünstlern*innen entwickelten sie ein Programm mit Bollywood-Tanz, Bharatanatyam, gemeinsam musizieren, forschen, bauen, malen, Theater und Spiel. Die Ergebnisse wurden den Besuchern während eines Schulfestes vorgestellt und am Ende gab es eine kostenlose warme Mahlzeit für alle.

Das zehntägige Projekt wurde für jugendliche Schulabgänger*innen konzipiert

Soziale Skulptur | Form und Struktur

Die Schüler stehen kurz vor ihrem Abschluss – eine Zeit mit vielen Prüfungen, Lernstress und Unsicherheit über die Zukunft. Im ersten Workshop sprachen wir über ihre Zukunftsvisionen, Ziele und Wünsche für den Einstieg ins Erwachsenenleben. Die meisten von ihnen sprachen von beruflichen Karrieren, religiösen Zielen, Studiengängen oder Reichtum. Andere sprachen über Ehe und Familienwünsche. Im Rahmen des praktischen Teils des Workshops legten sich die Schüler nebeneinander auf ein großes Stück zusammengestecktes Packpapier, das sich fast über die gesamte Länge des Raumes erstreckte. Einer der Schüler zeichnete dann Silhouetten um jeden der Schüler, die auf dem Blatt Papier lagen. Anschließend wurden die Silhouetten mit Zeichnungen ausgefüllt, die ihre Ideen für die Zukunft darstellen. Die Fragen waren: „Was will ich für die Zukunft? Die Antworten waren: Herzen, Dollarzeichen, ein Fernseher, Hände, das Dharma-Rad, ein Haus, Tulpen, ein Tempel und Autos…..

Design of life: „Was wünsche ich mir für die Zukunft?“

Workshop Bildhauerei | Form suchen

Der zweite Workshop war eine Weiterentwicklung des vorherigen, erweiterte aber das Medium. Neben Ytong als Basismaterial verwendeten die Teilnehmer alte Computerteile. Bunte Kabel, glänzende Leiterplatten, gebogene Kunststoffe, Computertasten und Lüfter boten ein kontrastreiches Material im Vergleich zur Kulisse aus grauem Beton. Die im ersten Workshop geäußerten Wünsche wurden dann mit einem 3D-Körper versehen.

Die zwei Workshops boten den Schülern*innen viel Raum für Handlung und Kreativität

 

Finanzierung und Netzwerk:

 

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