Exil

Kulturelle Bildung: Migration und Flucht

Warum haben Geflüchtete Smartphones und Markenkleidung?

Seit mittlerweile fünf Jahren ist die Flüchtlingsdebatte hierzulande ein präsentes Thema. Auch Schulen sehen sich mittlerweile in der Verantwortung, der Debatte im Geschichts- und Politikunterricht einen Platz zu geben und sie entsprechend zur eigenen Geschichte zu kontextualisieren. Die Hermann-Allmers-Schule fragte nach einem entsprechenden Workshop.

Exsilium bedeutet entweder Verbannung oder Zufluchtsstätte. Beide Begriffe erklären die Bedeutung des Ausdrucks Exil: Menschen, die im Exil sind, leben in einem anderen Land als ihrem Herkunftsland. Sie sind geflohen oder wurden aus ihrem Heimatland verbannt. Viele Menschen in Europa mussten zwischen 1933 und 1945 ins Exil gehen, weil sie den politischen, sozialen oder ethnischen Ansprüchen der NationalsozialistInnen und deren Verbündeter nicht entsprachen. Noch heute passiert es, dass oppositionelle Politiker und Politikerinnen gezwungen werden zu fliehen, weil sie sonst inhaftiert werden oder um ihr Leben fürchten müssen. Andere verlassen ihr Land, um ihre eigene Form der Kunst verwirklichen zu können, die unter den politischen Bedingungen im Heimatland kein Publikum findet.

Menschen möchten in Verbindung bleiben

Die Schule übergab dem Kurs einen langen Korridor mit zwei etwa 15 Meter langen weißen Wänden zur Gestaltung. Die Schüler entwarfen eine Collage ihrer historisch zerstörten Stadt Bremerhaven für die eine Wandseite und kombinierten diese mit Menschen, die telefonisch in diesem Szenario in Verbindung stehen, auf der anderen Wandseite. Die Kommunikation untereinander wurde visualisiert mit silbernen langen Streifen, die sich wie ein Netz über beide Wände ausbreiten. Die Dauer des Projekts betrug eine Woche und wurde für eine sechste Klasse, sprich 12/13 jährige Jugendliche, konzipiert.

Projektwoche Migration und Flucht

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